Aktuelles 25.04.2013

Neuerscheinungen:

Josef Pieper, Tod und Unsterblichkeit

 

In der Reihe topus taschenbücher im Verlag Butzon & Bercker sind die beiden ersten, von Berthold Wald neu herausgegebenen Pieper-Klassiker erschienen zu einem Preis von jeweils nur 8,90 €. Die Bücher haben nichts von ihrer Aktualität und Frische eingebüßt. Josef Pieper versteht es, jeden Leser mitzunehmen und ihm die lebensnotwendigen Einsichten der großen abendländischen Überlieferung zu erschließen.

 

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Aktuelles: 25.04.2013

Tod und Unsterblichkeit

Erkundungen mit C. S. Lewis und Josef Pieper

 

Tagung am 21./22. Juni 2013 an der Theologischen Fakultät Paderborn

 

Josef Piepers Buch „Tod und Unsterblichkeit“ gibt den Titel, der 50. Todestag von C. S. Lewis den Anlass für die vierte Paderborner Tagung über das Werk der beiden christlichen Intellektuellen im Kontext der Moderne. Im Rahmen dieser Tagung wird der renommierte Frankfurter Religionsphilosoph Jörg Splett einen öffentlichen Vortrag halten zum Thema Sterblichkeit.

 

» Programm der Tagung

» Programm des Abendvortrages

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Aktuelles 24.05.2012

Neuerscheinungen:

Josef Pieper, Glück und Kontemplation; Josef Pieper, Zustimmung zur Welt

 

In der Reihe topus taschenbücher im Verlag Butzon & Bercker sind die beiden ersten, von Berthold Wald neu herausgegebenen Pieper-Klassiker erschienen zu einem Preis von jeweils nur 8,90 €. Die Bücher haben nichts von ihrer Aktualität und Frische eingebüßt. Josef Pieper versteht es, jeden Leser mitzunehmen und ihm die lebensnotwendigen Einsichten der großen abendländischen Überlieferung zu erschließen. Die Reihe wird fortgesetzt mit Piepers Buch „Tod und Unsterblichkeit“.

 

» Neuerscheinungen

» Ankündigung der Fortsetzung

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Aktuelles: 24.05.2012

Natur - Mensch - Gott.

Zum Ur-Grund der Moral

Mit C. S. Lewis und Josef Pieper

 

Tagung am 06./07. Juli 2012 an der Theologischen Fakultät Paderborn

 

Sowohl Josef Pieper als auch C. S. Lewis haben sich eingehend mit den philosophischen Grundlagen der Ethik auseinandergesetzt. Ihre Überlegungen in den Kontext der heutigen Debatte einzubringen, hat sich bereits in den letzten Tagungen als fruchtbar erwiesen. Zu Tagungsbeginn soll auch die Tagung vom letzten Jahr als Buch vorliegen. Auch diesmal findet wieder ein öffentlicher Abendvortrag statt. Falls Interesse besteht, an der ganzen Tagung teilzunehmen, bitten wir um schriftliche Anmeldung.

 

» Programm der Tagung

» Programm des Abendvortrages

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Aktuelles 05.03.2011

Dissertation über Josef Pieper erschienen

 

Die erste der von der Josef Pieper Arbeitsstelle angeregten und begleiteten Dissertationen über Josef Pieper wurde an der TU Dresden unter der Verantwortung von Frau Professor Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz erfolgreich zum Abschluß gebracht. Die Schrift von Dr. Henrik Holm ist erschienen unter dem Titel: Die Unergründlichkeit der kreatürlichen Wirklichkeit. Eine Untersuchung zum Verhältnis von Philosophie und Wirklichkeit bei Josef Pieper, Dresden 2011. [mehr...]

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Aktuelles: 02.07.2011

Die Liebe - ‚UrGeschenk’ des Lebens. Annähreungen mit C.S. Lewis und Josef Pieper

vom 22. bis 23. Juli 2011 an der Theologischen Fakultät Paderborn

 

Das Wort „Liebe“ gehört zu den Grundworten unserer Sprache. Wo anderen Sprachen verschiedene Benennungen zur Verfügung stehen, bezeichnet dasselbe Wort ‚Liebe’ im Deutschen sehr verschiedene Sachverhalte: die Vorliebe für einen bestimmten Wein ebenso wie die wechselseitige Anziehung der Geschlechter; die Nächstenliebe, wie auch die Gottesliebe. Entspricht dem Wort ‚Liebe’ überhaupt ein einheitliches Bedeutungsfeld? Weitere Information zur Tagung finden Sie hier: [mehr...]

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[25.01.10]:

Was heißt Philosophieren?

Offene Tagung in Mooshausen

 

Vom 30. April bis 2. Mai findet in Mooshausen bei München unter der Leitung von Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz eine Tagung zum Philosophiebegriff Josef Piepers statt. Die Tagung findet im Alten Pfarrhaus statt, das in besonderer Weise mit dem Leben und Werk von Romano Guardini verbunden ist. Der Freundeskreis Mooshausen e. V. und die Josef Pieper Arbeitstelle laden herzlich zur Teilnahme ein. Informationen zur Anmeldung und das Programm der Veranstaltung finden Sie hier. [mehr...]

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Dimensionen des Menschseins – 1. Paderborner Doktorandenworkshop zum Werk von Josef Pieper

 

Bericht vom Workshop (11.07.2009)

 

Unter der Leitung von Prof. Wald berichteten vier Doktoranden über ihre Dissertationsprojekte zu Josef Pieper und stellten sie den mehr als 20 fachkundigen Teilnehmern zur Diskussion. Den Anfang machte Henrik Holm von der Technischen Universität Dresden mit seinem Projekt „Wirklichkeit und Wahrheit. Eine Untersuchung zur Philosophie Josef Piepers“, wobei er als Schwerpunkt seiner Präsentation Piepers Auseinandersetzung mit Kant wählte. Zentraler Diskussionspunkt war das Verständnis von „intellektueller Anschauung“ bei Pieper und Kant sowie seine Bedeutung für den Begründungszusammenhang von Erkenntnis und Wirklichkeit. Holm wollte dabei – anders als Pieper – Diskursivität und Anschauung bei Kant so unterschieden wissen, dass es intellektuelle Anschauung zwar nicht im Bereich der theoretischen Vernunft geben könne, wohl aber im Bereich der Urteilskraft. Hierzu verwies er auf das Geschmacksurteil in der kantischen Kritik der Urteilskraft, das keinen diskursiven Akt voraussetzt. Gleichwohl hielt er an Piepers Interpretation der thomistischen Transzendentalienlehre fest, wonach die Möglichkeit der Erkenntnis in der Wahrheit der von Gott geschaffenen Dinge gründet. Damit sei ein unendlicher Raum diskursiver Erkenntnis eröffnet, der die Möglichkeit eines umfassenden und wesenhaften Begreifens übersteigt. Aber nicht bloß die Natur, sondern auch die Geschichte sei erkennbar und unbegreifbar zugleich, wie Holm an Piepers Auseinandersetzung mit der Geschichtsphilosophie Kants deutlich machte. Holms These, dass man Kant in der Kritik intellektueller Anschauung folgen müsse und es diese nur in Form religiöser Kontemplation geben könne, war Anstoß zu einer lebhaften Diskussion.

 

Andrea Ritter, Doktorandin der Hochschule für Philosophie München, stellte ihr Dissertationsprojekt mit dem Titel „Sein und Mensch-Sein – Zum Verhältnis von Ontologie und Anthropologie in der Philosophie Josef Piepers“ vor. Sie entwickelte in einem ersten Teil Piepers auf Thomas von Aquin gestützte und zu Sartres Existenzphilosophie in Beziehung gesetzte Lehre vom Sein in Bezug auf die Notwendigkeit der Unterscheidung von Existenz und Essenz und die Möglichkeit von Wahrheit als transzendentaler Bestimmung von Sein. Frau Ritter zeigte, dass für Pieper die thomistische Seins- und Wahrheitslehre nur dann richtig verstanden ist, wenn ihre ontologische Seite zugleich mit ihrer anthropologischen Seite im Blick ist: das „negative Element“ der Unerschöpflichkeit des eröffneten Wahrheitsraums ebenso wie das hoffende Aus-sein des Menschen auf Wahrheit, dem ethisch die Bereitschaft zur Sachlichkeit abverlangt ist. Die Wahrheit des Seins enthält so über den bloßen Erkenntnisbezug hinaus einen Existenzbezug, welcher gleichursprünglich als ontologische Gutheit im Sein der Dinge wie im Angelegtsein des Menschen auf Seinsbegegnung begründet ist. Der Kern von Piepers Interpretation der Seinslehre sei daher der Bezug auf die Anthropologie, was wiederum „Philosophie als ontologische Anthropologie“ – im ursprünglichen Sinn von theoria als staunendem Offensein für die Wirklichkeit im Ganzen –  verstehen lässt.

 

Pater Albert-Henri Kühlem, Doktorand an der Universität Fribourg, fragte unter dem Arbeitstitel „La foi et ses fondements dans la nature de l’homme chez Josef Pieper“ nach der anthropologischen Fundierung des religiösen Glaubens und seiner Bedeutung für das Richtigsein des Menschen bei Pieper. Die im Glauben als Geschenk göttlicher Gnade ermöglichte Gottesbeziehung legte er dar als die höchste Gestalt der bereits in der Kontemplation und in den Gestalten der theia mania eröffneten Möglichkeiten des menschlichen Beschenkwerdens durch die erfüllte Begegnung mit dem, was größer ist als er selbst. Diese Offenheit sieht Pieper, wie Kühlem darlegte, vor allem von zwei Seiten bedroht: durch die wachsende seelische Unfähigkeit des modernen Menschen zu Muße und Kontemplation wie durch seinen unbedingten Willen, sich in allem nur sich selbst zu verdanken: die Weigerung, sich etwas schenken zu lassen und so zugleich verwandelt und „mehr“ zu sein, wonach ihn gleichwohl immerzu naturhaft verlangt. Prof. Wald wies in der Diskussion darauf hin, dass die These der anthropologischen Fundierung einer Notwendigkeit des Gottesglaubens nach zwei Seiten hin strittig ist: theologisch mit Bezug auf das Verhältnis von Natur und Gnade, deren Ungeschuldetsein um der Wahrung der göttlichen Autonomie willen im Spätmittelalter als bezogen auf eine selbstgenügsame „natura pura“ gedacht worden sei, und philosophisch spätestens mit Kant, seit der Autonomiegedanke nun vom Menschen her gedacht ist und nun ebenfalls eine bereits anthropologisch gegebene Notwendigkeit zur Vollendung und Verwandlung des Menschen durch die Glaubensgnade ausgeschlossen wird.

 

Zum Abschluss des Workshops präsentierte Werner Friesdorf, Doktorand an der Theologischen Fakultät Paderborn, seine Untersuchungen zum Verhältnis von Josef Pieper zur liturgischen Erneuerung im 20. Jahrhundert. Seine Dissertation zeichnet in einem ersten Teil gestützt auf die autobiographischen Schriften Piepers dessen liturgische Erfahrungen und auch diesbezügliche Enttäuschungen nach. Piepers Verständnis von Liturgie wird in einem zweiten Teil von seinen religionsphilosophischen Schriften her dargestellt und abschließend in Beziehung gesetzt zu den gegenwärtig diskutierten Forderungen und Ansätzen einer maßvollen Korrektur der Liturgiereform. Piepers Interesse für Sinn und Gestalt der Liturgie sei bereits früh erwacht und in der Verbindung zwischen einer selbstverständlichen Verwurzelung im katholischen Glauben und seinem Verlangen nach dessen wahrheitsgemäßem Vollzug begründet. Auch in der Liturgie gebe es eine „Wahrheit der Dinge“, welche die Authentizität ihrer Symbole und Vollzüge bestimme. Die Diskrepanz zwischen der normativen Gestalt der Liturgie und ihrem faktischen Vollzug sei für Pieper schon lange vor dem Zweiten Vaticanum sowohl Anlass zu Reformüberlegungen wie Anlass zu konkret geäußerter Kritik an „sinnentleerten liturgischen Attrappen“ gewesen. Auf der Grundlage profunder Kenntnisse der Konzilsdekrete wie der großen Theologen sei Pieper der nach dem Konzil oftmals programmatisch geforderten Entsakralisierung vor allem durch die Kritik irriger philosophischer Voraussetzungen entgegengetreten und habe so wichtige Vorarbeit geleistet für die heute geführte Diskussion um eine dem Willen der Konzilsväter angemessene „participatio actuosa“ in der Liturgie.

 

Alle Teilnehmer sahen in den oft engagierten Diskussionen des Workshops eine hilfreiche Orientierung für ihre wissenschaftliche Arbeit und sprachen sich nachdrücklich für eine Fortsetzung in den kommenden Jahren aus.

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Josef Pieper Preis an Rémi Brague verliehen [25.05.09]

Als Höhepunkt des diesjährigen Symposiums der Josef Pieper Stiftung zum Thema "Europa auf der Suche nach sich selbst" erhielt der französische Philosoph Rémi Brague am 17. Mai 2009 im historischen Festsaal des Rathauses zu Münster den mit 15 000 Euro dotierten Josef Pieper Preis für herausragende Forschungsleistungen auf dem Gebiet des europäischen Denkens. Dabei wird die Vielfalt seines Könnens der Vielfalt an Kulturen und Gedanken im gegenwärtigen Europa gerecht. So begann der Laudator Prof. Hans Maier mit einer treffenden Eigencharakterisierung des Franzosen: "Ich bin Franzose, Katholik, Philosoph von der Ausbildung her und Hochschullehrer von Beruf. Mein Forschungsbereich war ursprünglich das klassische griechische Denken und verlagert sich zur Zeit zum Mittelalter – vor allem dem jüdischen und islamischen." Rémi Brague ist "Professor zweier Universitäten", der Pariser Sorbonne und der Universität München, und besitzt eine hohe Kompetenz über seine klassische Prägung hinaus auch bei aktuellen Problemen. Seine Aufforderung, "als Christ müsse man seine Feinde lieben", bedeutet für ihn nicht, keine Feinde zu haben. Darum beschäftigt er sich ebenso ernsthaft mit den Denkvoraussetzungen von Holocaust-Leugnern wie mit den Ansichten des iranischen Präsidenten zu Israel. Es gelingt ihm so, eingefahrene Denkmuster der modernen Gesellschaft aufzubrechen. Denn, wie Maier bemerkte, solle Philosophie kein "akademisch-esoterisches Tun sein", kein "abseitiges Bohren in Kathederbrettern", sondern eine breite öffentliche Aufmerksamkeit erreichen. Bragues Festvortrag "Öffnen und integrieren. Wie kann Europa eine Zukunft haben?" stellt sich genau dieser Aufgabe.

An den Titel des Symposiums anschließend, beginnt Brague mit anregenden Fragen: Besteht vielleicht die Gefahr, dass Europa sich selbst verlieren könnte, dass es sich schon verloren hat und nicht mehr weiß, wo es suchen soll? Oder ist sogar die Aufgabe, sich selbst zu suchen, in Vergessenheit geraten, ja, will Europa sich überhaupt selbst suchen? Seine These ist, dass Europa in der Vergangenheit dadurch erfolgreich war, dass es gerade nicht nach sich selbst, sondern nach dem Fremden gesucht habe. "Die Sehnsucht nach dem Anderen hat Europa angespornt", so Brague. In der jüngeren Vergangenheit habe der Friede nach dem 2. Weltkrieg zur Bildung der europäischen Union geführt und Europa eine anhaltende Phase bisher nie da gewesener Lebenssicherheit gewährt. Doch was bringt die Zukunft? Eine notwendige Aufgabe, um das Überleben zu sichern, sieht Brague im Dialog mit anderen Kulturen, insbesondere mit Amerika und Russland, den islamischen Ländern, China und Indien. Dazu müsse man sich selbst kennen und eine eigene Identität vorzuweisen haben, um sich auf ein fruchtbares Gespräch mit anderen Kulturen einlassen zu können. An dieser Identität scheine es Europa jedoch zu mangeln. Stattdessen sei Europa zunehmend beherrscht von Selbsthass und einer "Christophobie", die gegen seine christlichen Grundlagen gerichtet ist und seinen Lebenswillen lähmt. Angesichts der Tatsache, dass sich die Geburtenrate des Kontinents im steten Fall befindet, scheint Europa "demographischen Selbstmord" zu begehen. Vor dieser Situation sei Piepers Definition des christlichen Abendlandes als "theologisch gegründete Weltlichkeit" noch zu verschärfen. Wo frühere Kulturen die Sorge um ihren Fortbestand der Natur überlassen konnten, ist heute daraus eine Aufgabe der menschlichen Freiheit geworden. Das Dasein als rein spaßhaft zu sehen, reiche hier nicht aus, so Brague. Es brauche eine starke Metaphysik des Guten: "Man muss davon felsenfest überzeugt sein, dass das Dasein der Menschen, auch der Ungeborenen auf dieser Erde, letztlich ein Gutes ist, dass das Sein und das Gute übereinkommen." Brague schließt, dass heutzutage die Weltlichkeit nur noch theologisch gegründet werden kann, da nur das Denken der Theologie die Welt zu bejahen imstande ist. Entgegen der marxistischen These ist "der Glaube [...] kein Überbau, sondern der unverzichtbare Unterbau des menschlichen Lebens".

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Vorträge und Workshop zu Pieper an der Theologischen Fakultlät Paderborn [14.05.09]

Am 10. Juli 2009 fand an der Theologischen Fakultät Paderborn eine öffentliche Vortragsveranstaltung zum Werk von Josef Pieper statt. Im Mittelpunkt stand der Vortrag von Prof. Dr. Manfred Gerwing (Katholische Universität Eichstätt) zum Thema „Mehr als Historie. Zur Aktualität der Philosophie Josef Piepers für die Theologie“.

 

Freitag, 10.07.2009

Öffentliche Vortragsveranstaltung im Auditorium Maximum der Theologischen Fakultät Paderborn

18.00 Uhr: Prof. DDr. Bernd Irlenborn (Rektor der Theologischen Fakultät Paderborn): Begrüßung der Teilnehmer und Gäste

18.15 Uhr: Prof. Dr. Berthold Wald (Leiter der Josef Pieper Arbeitsstelle): Josef Pieper. Perspektiven zur Deutung seines Werks

18.45 Uhr: Prof. Dr. Manfred Gerwing (Katholische Universität Eichstätt): Mehr als Historie. Zur Aktualität der Philosophie Josef Piepers für die Theologie

 

Samstag, 11.07.2009

Doktoranden-Workshop im Hotel Aspethera

09.00 Uhr: Henrik Holm: Wirklichkeit und Wahrheit. Eine Untersuchung zur Philosophie Josef Piepers  (Technische Universität Dresden)

11.00 Uhr: Andrea Ritter: Sein und Mensch-Sein. - Zum Verhältnis von Ontologie und Anthropologie  in der Philosophie Josef Piepers (Hochschule für Philosophie München)

Dazwischen Stehkaffee; Mittagspause ab 13:00 Uhr

14.30 Uhr: P. Albert-Henri Kühlem: La foi et ses fondements dans la nature de l’homme chez Josef Pieper (dt.) (Universität Fribourg/Schweiz)

16.30 Uhr: Werner Friesdorf: Josef Pieper und die liturgische Erneuerung im 20. Jahrhundert (Theologische Fakultät Paderborn)

Dazwischen Kaffee und Kuchen. Schluss der Veranstaltung um 18:00 Uhr

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Englische Version verfügbar [04.02.09]

Die Internetseiten der Josef Pieper Arbeitsstelle stehen nun auch in englischer Sprache zur Verfügung. Neben den Informationen, die in der deutschen Fassung zugänglich sind, enthält die englische Version eigene Werkeauszüge aus amerikanischen Übersetzungen. Interessierte Leser klicken bitte auf die englische Flagge.

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Anhaltendes Interesse an Pieper [21.01.09]

„Das Wichtigste an einem Autor ist, dass er lebt.“ Dieser Erfahrungssatz von Heinrich Wild, dem früheren Leiter des Kösel-Verlags in München, gilt für Josef Pieper, seinem meistgelesenen Autor, offensichtlich nicht – zumindest nicht für die Verbreitung seiner Schriften im Ausland. Zehn Jahre nach Piepers Tod verzeichnet der Kösel-Verlag von 1998 bis 2008 die beachtliche Zahl von 102 Lizenzverträgen für Neuerscheinungen und neue Übersetzungen. Erstmals werden jetzt Bücher von Pieper in Rumänien, Ungarn, Slowenien, Taiwan, China und Korea gelesen. In den USA hat ein weiterer amerikanischer Verlag seit 1998 immerhin 23 Lizenzen erworben. Auch für den französischen Sprachraum, wo Pieper bislang kaum präsent war, sind seit 2005 13 neue Lizenzen zu verzeichnen. Und zu den ohnehin zahlreichen spanischen Ausgaben kommen seit 2007 14 neue Lizenzen für einen argentinischen Verlag hinzu. – Alles in allem Zeichen dafür, dass Piepers Denken lebt.

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Pieper-Preis 2009 [19.10.2008]

Auf einer Pressekonferenz am Freitag, den 17. Oktober 2008, hat die JOSEF PIEPER STIFTUNG den zweiten Preisträger des Josef Pieper-Preises bekannt gegeben. Der Preis geht an den französischen Philosophen Remi Brague, Lehrstuhlinhaber für Philosophie des Mittelalters an der Sorbonne (Paris) und Inhaber des „Guardini-Lehrstuhls“ an der Universität München.

 

Der Josef Pieper Preis wird alle fünf Jahre verliehen und ist mit 15.000 EURO dotiert. Die Verleihung erfolgt im Rahmen eines Symposions, das unter dem Titel Europa auf der Suche nach sich selbst vom 15.5. – 17.5.2009 im Rathaus der Stadt Münster stattfinden wird.

 

Erster Preisträger war 2004 der kanadische Philosoph Charles Taylor, dessen Lebenswerk im vergangenen Jahr mit dem renommierten Templeton-Preis ausgezeichnet wurde.

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Philosoph des Papstes [11.10.2008]

In seinem Buch „Auf Christus schauen. Einübung in Glaube, Hoffnung, Liebe“ hat Joseph Kardinal Ratzinger bereits 1989 ohne es ahnen die zentralen Themen seines Pontifikats vorweggenommen. Das Buch ist Josef Pieper „zum 85. Geburtstag in Dankbarkeit und Verehrung zugeeignet“. Der Untertitel ist zugleich eine Anspielung auf dessen Buch „Lieben, Hoffen, Glauben“, das Ratzinger in Vorbereitung auf sein Thema gelesen hatte. 

 

Im Vorwort heißt es dazu: „So erklärt es sich, daß (insbesondere im dritten Kapitel) die Grundlinie des Denkens der Darstellung Piepers folgt, der ich außerdem eine Reihe von trefflichen Zitaten, besonders aus Thomas von Aquin, verdanke. Mein eigener Beitrag war es, die im christlichen Horizont entworfene philosophische Darstellung Piepers ins Theologische und Spirituelle hinein zu verlängern.“

 

In seiner Besprechung zum Abschluß der Werkeausgabe (FAZ vom 19.09.2008) hat Manfred Gerwing auf diesen Zusammenhang hingewiesen. Lesen Sie hier den auch von FAZ.NET veröffentlichten Text: [mehr...]

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Zur Person:

Josef Pieper (1904-1997) war Professor für Philosophische Anthropologie an der Universität Münster; Mitglied mehrerer Akademien; zahlreiche Preise und Ehrungen, darunter der internationale Balzan-Preis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften.

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Das Studium der Philosophie bildet an der Theologischen Fakultät Paderborn einen institutionellen Schwerpunkt in Kooperation mit der Universität Paderborn. [mehr...]